Kettlebells sind einfache und sehr effektive Geräte für ein Ganzkörpertraining. In den kalten Wintermonaten setze ich gezielter auf Krafttraining statt Ausdauer. Die Betonkugeln sind dabei ein wichtiges Bestandteil meines Trainings. In diesem Blogbeitrag stelle ich ein paar Quellen für Informationen rund ums Training mit Kettlebells vor.

Wintertraining heisst mehr Masse

In den drei Wochen Kalifornien habe ich 4kg auf 75kg zugelegt und damit mein Wintergewicht aufgebaut. Erdnussbuttersandwiches habe das einfach gemacht. Da ich nicht Ski fahre und es hasse zu frieren, bin ich im Winter froh, wenn ich ein paar KG mehr auf den Rippen habe. Im Sommer hilft mir ein geringeres Gewicht am Berg. Ausserdem mache ich ein paar Wochen Pause mit Ausdauertraining wie Laufen. Den alten Knochen ein wenig Ruhe gönnen für richtige Tiefenregeneration.

Dennoch möchte ich meine Kondition nicht (komplett) verlieren und lege meinen Trainingsschwerpunkt mehr auf Kraft- und Kraftausdauertraining. Mein Krafttraining von diesem Sommer habe ich in diesem Blog bereits beschrieben. Schwerpunktmässig arbeite ich mit Körpergewichtsübungen, insbesondere mit Ringen. Dafür habe ich mir schon vor ein paar Jahren bei Amazon zwei Ringe (Affiliate Link) mit Band bestellt und in den Flur gehängt. Und mit Kettlebells.

Trainieren mit Kettlebells

Kugelhanteln, wie sie auf Deutsch heissen, gibt es heute in vielen Fitnessstudios. Vor dem Training sollte man sich dringend eine Einweisung geben lassen. Sehen die Übungen auch einfach aus: Da man mit Schwung arbeitet kann man bei falscher Technik schnell Schaden am Körper anrichten!

Der Kugelhantel-Sport stammt ursprünglich aus Russland und ist ein Kraft-Ausdauersport, bei dem in einer vorgegebenen Zeit (10 min.) möglichst viele wiederholte Bewegungsabläufe wie das Stoßen (Jerk) und Reißen (Snatch) durchgeführt werden. Die in guss- oder schmiedeeiserner Ausfertigung erhältliche Kugelhantel wird traditionell in Gewichtsgrößen von 16 kg, 24 kg und 32 kg hergestellt.(https://de.wikipedia.org/wiki/Kugelhantel)

Es hantelt sich um freie Gewichte. Anders als an Maschinen trainiert man daher immer eine Reihe von Muskeln im Verbund und kann somit eher Muskeln für den Alltag aufbauen. Speziell am Training mit Kettlebells ist, dass sehr viel Wert auf den Rumpf gelegt wird (Core im Pilates). Bei richtiger Anwendung sollen sie entsprechend helfen, die unteren Rückenmuskeln aufzubauen und den Büroarbeiter-Rückenschmerzen vorzubeugen.

Interessant für mich ist insbesondere die Kombination von Kraftausdauertraining mit grossen Bewegungen. Nach ein paar Wochen Urlaubspause habe ich gestern Morgen ein paar Sätze Squats und Swings gemacht und spüre heute einen üblen Muskelkater im Hintern und den Oberschenkeln. Mit den Kugeln kann ich meinen Puls kurz und knackig ans Limit peitschen. Meine Schultern werden dabei genauso beansprucht, wie die Schienbeinmuskeln.

 

Links und Literatur

 

 

 

 

2017-05-20T14:00:36+00:00

One Comment

  1. Clara 14. September 2017 at 13:37 - Reply

    Cooler Beitrag! Ich persönlich trainiere auch sehr gern mit Kettlebells. Kennengelernt im CrossFit und jetzt auch mit Miene eigenen zu Hause!

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